Unser Grundwasser -
Verantwortung für die Zukunft
Im Umweltamt berät Sie:
Frau Löhr
231 - 5920
Aus Grundwasser wird Trinkwasser
Unser Nürnberger Trinkwasser der N-ERGIE
kommt seit Jahren zu 25% aus dem
schwäbischen Genderkingen, zu 40% aus dem oberfränkischen Ranna,
zu 15 % aus dem Ursprung-Krämers-Weiher (Raum Altdorf) und 20%
werden im östlichen Pegnitztal gewonnen und im Wasserwerk Erlenstegen aufbereitet.
Auf diese sichere Trinkwasserversorgung können wir uns zwar heute verlassen.
Im Interesse des Vorsorgeprinzips für die nächsten Generationen sollten wir
uns aber für einen langfristig angelegten Grundwasserschutz in Nürnberg
engagieren.
Die Situation in Nürnberg - Grundwasserberichte informieren
Die Grundwasserberichte des Umweltamtes aus den Jahren 1987, 1992,
1993 waren eine erste
detaillierte Bestandsaufnahme über Belastungen und Entwicklungen des
Grundwasserhaushalts.
Durch die Ergebnisse der Grundwasseruntersuchungen werden die Schwerpunkte der
Grundwasserbelastungen in Nürnberg deutlich. Hauptschadstoffe sind LHKWs
in den traditionellen Industriegebieten und Nitrat im landwirtschaftlich genutzten
Raum, insbesondere im Knoblauchsland.
Die sinkenden Grundwasserpegel als Folge der zunehmenden Versiegelung
stellen ebenfalls ein wichtiges Ergebnis der systematischen Grundwasseruntersuchungen im
gesamten Stadtgebiet dar.
Der Grundwasserbericht 2000 zeigt die Entwicklung seit 1993 auf, er
stellt die Tätigkeitsfelder des Boden- und Gewässerschutzes dar und benennt
darüber hinaus Erfolge und Defizite dieser Arbeit.
Ein wesentliches Ergebnis ist, dass die Grundwasserbelastung mit LHKW inzwischen
rückläufig sind. Dies ist Folge der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen
bei einer Vielzahl von Standorten. Dabei wurde eine erhebliche Menge an
Schadstoffen
(ca. 150.000 kg) aus dem Grundwasser entfernt.
Die Berichte sind eine wichtige Grundlagen für Beurteilungen und Maßnahmeplanungen,
insbesondere zu: